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Freitag, 1. Januar 2010

Stromfresser raus!

"Nirgends ist Klimaschutz so billig zu haben: Die Regierung fördert den Austausch alter Heizungs-Umwälzpumpen." schreibt ZEIT online. Es geht um den Austausch alter Heizungs-Umwälzpumpen durch neue effizientere Modelle, die vom Staat subventioniert werden.

Ein Akteur, der im Artikel vorgestellt wird, ist Theodor Röhm, »radelnder Installateur« in Bremen und vormals in Verden - dort hat er vor mehr als zehn Jahren die Heizungs- und Sanitäranlagen im Ökozentrum installiert.

[Hier] geht's zum Artikel.

Dienstag, 31. März 2009

Stadtwerke fördern Einbau von BHKW

"Verden (fr). Wer alte Heizkessel-Anlagen gegen ein Erdgas-Mini-Blockheizkraftwerk austauschen will, kann ab April bis vorerst Ende 2010 einen Zuschuss von 500 Euro aus dem Förderprogramm VerKWK plus der Verdener Stadtwerke beantragen. Für die ersten fünf Anlagen werden zusätzlich 250 Euro gezahlt. Voraussetzungen. Die alte Anlage muss mindestens zehn Jahre alt sein oder nicht mit Erdgas beheizt werden; das neue Mini-BHKW - maximale elektrische Leistung: 10 Kilowatt - muss in der Liste förderfähiger Anlagen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle enthalten sein; Abschluss eines zehnjährigen Gaslieferungsvertrages sowie l Zugang zum Erdgasnetz der Stadtwerke. Nähere Infos bei ortsansässigen Heizungs-Installateurbetrieben und im Kundencenter der Stadtwerke."
Verdener Nachrichten vom 31.03.09

Montag, 30. März 2009

Mehr Energie erzeugen als verbrauchen

Bundesumweltministerium fördert Erstellung eines Klimaschutz-Teilkonzepts in der Leader-Region Aller-Leine-Tal

"30.03.2009 · RETHEM "Am 11. März ist der Bewilligungsbescheid vom Bundesumweltministerium bei uns eingegangen. Dank dieser Unterstützung sind die acht (Samt-)Gemeinden Ahlden, Dörverden, Hambühren, Kirchlinteln, Rethem, Schwarmstedt, Wietze und Winsen im Aller-Leine-Tal auf ihrem Weg zur "Plus-EnergieRegion" einen großen Schritt vorangekommen", freute sich jetzt Cort-Brün Voige, Bürgermeister der Samtgemeinde Rethem.

Das gemeinsam von der Leader-Region Aller-Leine-Tal erklärte Ziel, "Plus-EnergieRegion" zu werden, heißt, sozial verträglich und in Einklang mit Einwohnern und Landschaft mehr Energie vor Ort zu erzeugen, als verbraucht wird. Das "Plus" kann dann an andere, vor allem städtische Regionen weitergegeben werden.

Einen wichtigen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels leistet die kontinuierliche Senkung des Energiebedarfs der Region durch die weitere Ausschöpfung von Energiesparpotenzialen und durch eine Steigerung der Energieeffizienz. Die kommunalen Liegenschaften der acht beteiligten Kommunen bieten hierzu ein großes, bislang ungenutztes Potenzial.

Zur Erschließung dieses Potenzials wird das geplante Klimaschutz-Teilkonzept eine fundierte Grundlage schaffen und geeignete Maßnahmen zur Energieeinsparung in kommunalen Gebäuden aufzeigen. Das Konzept hat einen umfassenden Ansatz. Es werden sowohl die Bereiche Heizung, Strom, Wasser, Gebäudetechnik als auch Verhaltensänderungen der Nutzer (Mitarbeiter, Hausmeister, Schüler, Lehrer) berücksichtigt. Bei der stattlichen Zahl von 92 einzubeziehenden Gebäuden, ist mit enormen Einsparmöglichkeiten zu rechnen.

Darüber hinaus soll für einen Großteil der Einrichtungen gleichzeitig ein integriertes Wärme nutzungskonzept entwickelt werden, das die Umstellung der Wärmeversorgung auf regenerative Energieträger und die Nutzung von Abwärme prüft.

Da alle acht Kommunen des Aller-Leine-Tals an einem Strang ziehen, nehmen sie in Sachen Energiesparen und Nutzung erneuerbarer Energien eine Vorbildfunktion für benachbarte Kommunen, für Privatwirtschaft und Bevölkerung ein. Dabei gewährleistet gerade auch die Einbeziehung zahlreicher kommunaler Einrichtungen mit Publikumsverkehr eine große Breitenwirkung: In Rathäusern, Kindergärten, Schulen, Feuerwehrhäusern, Bauhöfen, Büchereien und Sportstätten können viele verschiedene Zielgruppen auf das Thema Klimaschutz aufmerksam gemacht werden.

Geplant sind hier beispielsweise Schaukästen, die über die Energieeinsparungen an den einzelnen Standorten informieren. Kinder und Jugendliche sollen möglichst direkt an den Energieeffizienzmaßnahmen in Kindergärten und Schulen beteiligt werden. Durch den Zusammenschluss kommen auch vier (Samt-)Gemeinden mit weniger als 10000 Einwohnern in den Genuss der Fördermittel.

Die Bürgermeister in der Leader-Region Aller-Leine-Tal sind sich einig: "Insgesamt hat das Aller-Leine-Tal über 75000 Einwohner und über 866 Quadratkilometer Fläche - allein hätte es für vier (Samt-)Gemeinden von uns nicht gereicht, und zwei weitere Gemeinden liegen auch nur knapp über der geforderten Mindesteinwohnerzahl von 10000", hieß es während einer Zusammenkunft mit Vertretern der Gemeinden.

Doch der gemeinsame Auftritt bietet noch weitere Vorteile. Die hohe Zahl der zu untersuchenden Gebäude ermöglicht schon bei der Konzepterstellung umfangreiche Synergieeffekte und Kosteneinsparungen. So ist beispielsweise nur eine Ausschreibung nötig, gleichzeitig bieten sich übergreifende Handlungsansätze und Maßnahmen für alle Gebäude oder bestimmte Gebäudetypen, wie zum Beispiel Schulen oder Rathäuser, an.

Für die Erstellung des Klimaschutz-Teilkonzepts ist ein Zeitraum von einem Jahr vorgesehen. Die fachliche Erarbeitung des Klimaschutz-Teilkonzepts wird an ein externes Ingenieurbüro vergeben. Im Anschluss daran ist geplant, die Umsetzung durch einen Klimaschutzmanager zu begleiten. Auch hierzu können wiederum Fördermittel vom Bundesumweltministerium beantragt werden."

Verdener-Aller-Zeitung, 30.03.09

Dienstag, 24. Februar 2009

Die Haussanierer kennen sich auch mit der Finanzierung aus

Kooperation zwischen Energie-Netzwerk und Volksbank Verden
Von Ulrich Tatje

Verden. "Energie ist der Renner" weiß Bodo Plump, Leiter der Hauptgeschäftsstelle der Volksbank in Verden. Und weil heutzutage viele Menschen bei der Suche nach einer Wohnung zuallererst nach den Nebenkosten, und erst dann nach der Miete fragten, bleibe das Thema weiterhin aktuell, ist sich der Finanzexperte sicher.

Ähnlich beurteilen Bruno Ernst und Detlef Buschmann vom Verein Energie-Netzwerk im Handwerk die Situation. Deshalb haben sich Handwerker und Banker jetzt zu einer Kooperation zusammengetan. Eines der Ergebnisse: Die Volksbank bietet einen Spezialkredit für Energiesparmaßnahmen von bis zu 30 000 Euro mit einem Zinssatz von 3,75 Prozent an. "Wir machen die Modernisierung finanzierbar", warb Bank-Chef Wolfgang Dreyer für das neue Angebot.

Wobei der Zinssatz über die gesamte Laufzeit stabil bleibe und keine Bereitstellungskosten anfielen, wie Dreyer gestern bei der Vorstellung des Programms betonte. Der Volksbank-Kredit ergänze also sehr gut die Kredite, die Sanierer von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bekommen können. Wobei die Volksbank nicht so streng ist wie die KfW, denn mit dem Volksbank-Kredit können auch die Außenanlage, ein Carport oder weitere Schönheitsreparaturen bezahlt werden. "Ein echter Lückenfüller" sei der neue Kredit also, freute sich Dreyer.

Sanieren mit diesen Kredit werde quasi "zur Nullnummer", warb Bruno Ernst, denn allein die Handwerkerpreise würden Jahr zu Jahr um mehr als 3,75 Prozent zulegen. Viel stärker hingegen sei der Langzeiteffekt einer Haussanierung: "Mit Energiesparmaßnahmen kann man den Wert eines Hauses nachhaltig verbessern", hob Ernst hervor. Das Energie-Netzwerk im Handwerk entwickele jetzt nicht nur ein Konzept für die Haussanierung, mache dem Kunden Vorschläge für effektive Maßnahmen und setze sie dann um, sondern könne dem Kunden jetzt auch noch den schwierigen Weg durch den Finanzierungs-Dschungel abnehmen, warb Detlef Buschmann, Vorsitzender des Netzwerkes, für die Kooperation mit der Bank. Der Kunde habe, wenn er es wünsche, künftig nur noch einen Ansprechpartner.

Bodo Plump hat festgestellt, dass viele Hausbesitzer etwas in Sachen Energieeinsparung tun möchten, sich aber nicht an das Projekt herantrauten, weil sie davor zurückschreckten, mit diversen Handwerkern, Experten und Banken zu verhandeln. Mit dem Angebot des Energie-Netzwerkes in Kooperation mit der Volksbank gebe es jetzt ein Komplettangebot aus einer Hand, lobte Plump.

Sowohl das Netzwerk als auch die Kooperation mit der Bank "ist einzigartig", sagte Detlef Buschmann.

Verdener Nachrichten, 24.02.09

Mittwoch, 14. Januar 2009

Konjunkturpaket nutzen!

In Berlin hat die große Koalition das Konjunkturpaket II beschlossen. Neben vielen sehr fragwürdigen Investitionen bildet der Subventionsregen zumindest in einigen Bereichen durchaus Chancen für ökologisch sinnvolle Investitionen. Ein wichtiger Bereich sind dabei Sanierungsmaßnahmen in der öffentlichen Infrastruktur, z.B. Schulgebäude.
Allein 8,6 Milliarden Euro fließen aus dem Konjunkturprogramm in den Bildungsbereich - jedoch wären wären laut Deutschem Institut für Urbanistik 73 Mrd. nötig, um wenigstens die dringensten Sanierungen durchzuführen.
Reinhard Kahl schlägt in einem Artikel in der "Zeit" vor, die Bildungsinvestitionen für weitergehende, kreative und zukunftsweisende Projekte zu nutzen und die Schule zum lebendigen Lernort machen. So wie die SchülerInnen, die unter fachkundiger Anleitung Solarkollektoren auf ihrer Schule installieren und außerdem einen Fußballplatz anlegten. Oder dieses Beispiel:
"Die Architekturdozentin Susanne Hofmann an der TU Berlin erneuert gemeinsam mit ihren Studierenden (den "Baupiloten") nach Ideen von Kindern, Jugendliche und Pädagogen Schulen und Kitas. Die Baupiloten arbeiten mit Firmen zusammen, aber auch mit Beschäftigungsträgern für arbeitslose Jugendliche oder Werkstätten im Strafvollzug."
Kreative Projekte, die über reine Sanierungsmaßnahmen hinausgehen und die Betroffen mit einbeziehen. Das wäre doch auch eine Idee für den Landkreis Verden, oder?

Montag, 12. Januar 2009

Übersicht Förderprogramme für Neubau und Altbausanierung

Bei FOCUS Online gibt es eine gute Zusammenstellung aktueller Förderprogramme für Neubauten, Altbausanierungen und Energieeffizienzmaßnahmen:
"Immobilienförderung
Milliarden für Eigentümer

Bauherren und Modernisierer, die Sonnenenergie einsetzen, mit Holz heizen oder ihr Haus besser dämmen als vorgeschrieben, können mehrere Zehntausend Euro vom Staat einstreichen und von Minizinsen ab 1,4 Prozent profitieren." [Weiterlesen]